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Unsere drei Museen hatten sich über die Vernetzungsaktion #ErikaMann und eine zeitgleiche Postkartenaktion sowie den engen Austausch zu diesen Aktionen zusammengefunden. Mit drei Videos zum Thema Fantasiereisen verbinden wir uns nun digital und reichen von Video zu Video den Staffelstab weiter: Reisen Sie mit dem Deutschen Museum zu Stoffels Zeppelin und erfahren Sie, wie viele Rinder für den das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ ihren Blinddarm lassen mussten (Video 1). Hören Sie vom Zeppelin Museum im Anschluss mehr über reale menschliche und tierische blinde Passagiere (Video 2). Begeben Sie sich mit dem Goethe-Museum Düsseldorf schließlich nach Italien, dem Sehnsuchtsland des forschenden Dichters, in dem die Zitronen blühen (Video 3). Fantastisch wird es in jedem Fall …

Von Mareike Wöhler
Das Team des Deutschen Museum Digital hat sich im März auf Einladung der Monacensia an der digitalen Vernetzungsaktion „Erika Mann: Anstand, Freiheit, Toleranz │#Erika Mann“ beteiligt. Daraus entwickelte sich ein neues Kooperationsprojekt von Zeppelin Museum, Goethe-Museum Düsseldorf und Deutschem Museum mit dem Titel „Fantasiereisen: Faktisches im Fiktionalen | Fiktionales im Faktischen“. Das erste Ergebnis dieses Anschlussprojekts ist nun online: Drei Videos, an drei Häusern gedreht, gemeinsam konzipiert.
Unsere drei Museen hatten sich über die Vernetzungsaktion #ErikaMann und eine zeitgleiche Postkartenaktion sowie den engen Austausch zu diesen Aktionen zusammengefunden. Mit drei Videos zum Thema Fantasiereisen verbinden wir uns nun digital und reichen von Video zu Video den Staffelstab weiter: Reisen Sie mit dem Deutschen Museum zu Stoffels Zeppelin und erfahren Sie, wie viele Rinder für den das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ ihren Blinddarm lassen mussten (Video 1). Hören Sie vom Zeppelin Museum im Anschluss mehr über reale menschliche und tierische blinde Passagiere (Video 2). Begeben Sie sich mit dem Goethe-Museum Düsseldorf schließlich nach Italien, dem Sehnsuchtsland des forschenden Dichters, in dem die Zitronen blühen (Video 3). Fantastisch wird es in jedem Fall … Über das Making Of der drei Videos berichten wir in Kürze im Blog des Deutschen Museum Digital – dafür werden sich meine Kollegen Yannik Scheurer vom Zeppelin Museum und Damian Mallepree vom Goethe-Museum Düsseldorf mit mir über unsere Produktionen unterhalten.
Die Zusammenhänge zwischen den Museumsobjekten des Deutschen Museums und Erika Manns Kinderbuch „Stoffel fliegt übers Meer“ können Sie im Blogpost „Around the World: Die digitale Vernetzungsaktion #Erika Mann“ nachlesen.
Mareike Wöhler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Deutsches Museum Digital. Die Historikerin beschäftigt sich mit den Herstellern, der Fertigung und der Geschichte von Objekten zur Messung von Zeit und Raum, um herauszufinden, warum sich Alltags- und Wissensdinge im Laufe der Jahrhunderte verändert haben. Außerdem erzählt sie gerne digitale Objektgeschichten.

Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Steigt man in der Ausstellung „Schifffahrt“ die Treppe am Ewer "Maria" herab, so gelangt man in das etwas verborgene Untergeschoss. Dort kann man bei Möwengekreisch auf dem Deck eines Passagierschiffs in Liegestühlen auf die Nordsee vor Helgoland schauen und sich in die Ferne sehnen. Gleich um die Ecke sieht man, mit welchen Navigations- und Zeitmessinstrumenten die Seefahrer auf den sieben Weltmeeren jahrhundertelang den Kurs hielten.

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.