Berliner wechselte in die Publizistik und gründete eine Zeitschrift, die das gesamte Spektrum der Naturwissenschaften abdeckte. Die Artikel verfassten die entsprechenden Fachleute selbst. So erhielten die Leser Informationen aus erster Hand. Die seit 1913 wöchentlich beim Springer-Verlag erscheinende Zeitschrift erhielt schließlich den Titel „Die Naturwissenschaften“. Seit 1924 war sie offizielles Organ der „Naturforscherversammlung“ und der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Berliner hatte ein zentrales, fachübergreifendes und viel beachtetes Diskussionsforum aller naturwissenschaftlichen Fachrichtungen in Deutschland geschaffen, das bis heute – mittlerweile unter dem Titel „The Science of Nature“ – erscheint.
Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten im Jahr 1933 und der damit einhergehenden Vertreibung vieler Wissenschaftler wurde es für Berliner schwieriger, die Hefte zu füllen. Am 13. August 1935 beendete Springer – wohl unter politischem Druck – von einem Tag zum anderen Berliners Tätigkeit und teilte ihm brieflich mit, dass er das Springer-Haus nicht mehr betreten dürfe. Berliners Pläne, eine Tätigkeit in den USA aufzunehmen, ließen sich nicht realisieren. In Deutschland litt Berliner unter zunehmender Isolation. Als ihm aufgrund der Repressionen des NS-Regimes schließlich der Verlust der eigenen Wohnung drohte, setzte er am 22. März 1942 im Alter von 79 Jahren seinem Leben selbst ein Ende.