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von

Von Kim Ludwig
Es wurde gebaut, gebastelt und entwickelt – kurzum: es wurde getinkert. Drei Tage lang widmeten sich 25 Museumspädagogen und Explainer aus verschiedensten Museen und Science Centern dem Thema Tinkering.
Angereist waren sie aus ganz Deutschland: den kürzesten Weg hatte eine Kollegin aus dem Alpinen Museum München, am weitesten angereist sind die Kollegen aus der Phänomenta Flensburg. Die Bandbreite der Teilnehmer war so divers wie die Institutionen, aus denen sie kamen: Salzwelten, Keramikmuseum, Experimenta… um nur einige weitere Beispiele zu nennen. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden einen Einblick ins Tinkering zu geben, sie zu motivieren, Tinkering in ihren jeweiligen Institutionen einzusetzen und ihnen dafür das nötige Knowhow zu vermitteln. Das Programm war gefüllt mit praktischen Aktivitäten: Die TeilnehmerInnen konnten sich an über 8 verschiedenen Tinkering-Aktivitäten ausprobieren und sich so ganz praktisch dem Thema nähern. Reflexionsrunden und theoretische Impulse zur Methodik und Didaktik haben das Programm abgerundet. Organisiert wurde die Fortbildung von der Bildungsabteilung des Deutschen Museums, federführend von Irina Fritz und Kim Ludwig-Petsch unter Mithilfe von Vera Ludwig und Paul Hix. Beteiligt mit einer Aktivität hat sich außerdem die Experimentier-Werkstatt. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv, sodass bereits über eine Neuauflage der Fortbildung im kommenden Jahr nachgedacht wird.

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.