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Von der leichten Tipsy Nipper bis zur schweren North American T28-Trojan Am ersten August-Wochenende 2011 lud das Flugzeugwerkstatt -Team des Deutschen Museums zum nunmehr traditionell gewordenen Fly-In in die Flugwerft Schleißheim ein. Am späten Samstagvormittag trafen die Gäste mit ihren liebevoll restaurierten und auf Hochglanz polierten Flugzeugen in Oberschleißheim ein. Sie kamen u. a. aus Braunschweig und Basel, aus Mainz und Bonn. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Höchsttemperaturen stellte sich nach und nach ein buntes Treiben ein, das unsere vielen Besucher erfreute.
Ob in Gestalt von rollenden und fliegenden Ein- und Doppeldeckern oder dem Klang von Reihen-, Boxer- und Sternmotoren – für jeden Geschmack war etwas dabei. Ein durchweg ästhetischer Anblick. Der Typenmix  passte perfekt. Die entspannte Atmosphäre der Veranstaltung ermöglichte viele Gespräche zwischen den Besuchern und den Piloten und regte zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern an. Sowohl ein Fallschirmsprung und die Vorführung einer Artistengruppe am Hochtrapez als auch ein Besuch der Hubschrauberstaffel der Bundespolizei mit einem ihrer Eurocopter AS 332 „Super Puma“ sorgten für ein gelungenes Rahmenprogramm. Trotz des leider verregneten Sonntags und den immer schwieriger werdenden Bedingungen besonders in Deutschland historische Flugzeuge betreiben zu können (aufgrund einer veränderten europäischen Luftfahrt-Gesetzgebung und umfangreichen Umweltauflagen) war die Stimmung großartig. Die Veranstaltung war ein tolles, von hoher fliegerischer Disziplin und Harmonie gezeichnetes Erlebnis mit hohem Informationsgehalt. Das Deutsche Museum dankt allen Beteiligten für ihre Engagement. Verfasser: Ludwig Dorn.

Autor/in

Matthias Knopp

ist Leiter der Hauptabteilung Luft-, Raum-, Schifffahrt und Kurator für die Ausstellung Raumfahrt. Er hat die nachweislich erste E-Mail aus dem Deutschen Museum verschickt und 1995 das Museum mit einer eigenen Webseite ins Internet gebracht. Digitalisierung und Einsatz von Medien im Museum treiben den promovierten Physiker bis heute um. Sein Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Nachdem man sich bis ins 3.OG hochgearbeitet hat, einen Capuccino im Café neben den Ausstellungen Telekommunikation und Informatik bestellen und die Aussicht in die Alpen genießen.