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Am 4. Januar 2011 ist von München aus eine partielle Sonnenfinsternis zu bewundern. Bei schönem Wetter können Sie ab der Öffnung des Museums um 9 Uhr in der Oststernwarte und am Sonnenteleskop beobachten, wie der Mond die Sonne teilweise verdeckt. Die Sonnenfinsternis ist nur partiell, da der Kernschatten des Mondes die Erde knapp verfehlt. Der Sichtbarkeitspfad verläuft über Nordafrika, Spanien und den Ärmelkanal bis Nordschweden. Dort ist die Sonne maximal mit zu knapp 80% vom Mond verdeckt. Sie steht dabei aber nur wenige Grad über dem Horizont.  Von München aus ist die Finsternis mit einer Bedeckung von maximal 69% sichtbar. Dies ist für die Besucher des Deutschen Museums bei schönem Wetter am Spiegelteleskop der Oststernwarte (mit einem speziellen Chromfilter und einem H-Alpha-Filter) und am Sonnenteleskop im 3. Obergeschoss in Projektion zu beobachten. 
 Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Beobachtergruppe Sternwarte Deutsches Museum.

Achtung:
Für die Beobachtung der Sonne sind spezielle Sonnenschutzfilter erforderlich. Geschwärzte Gläser oder dunkles Filmmaterial sind nicht geeignet. Nicht abgeschwächtes Sonnenlicht kann die Augen irreparabel schädigen!

Autor/in

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Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist. Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!