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Bis Dezember 2008 konnte man hier tagsüber die Sonne oder Venus beobachten - und einen tollen Blick auf München genießen. Dann trat ein schwerer Schaden an der Antriebsmechanik des Teleskops auf und in der Westkuppel der Sternwarte waren keine Beobachtungen mehr möglich. Jetzt ist Rettung in Sicht. Das Teleskop wird heute abgebaut und zur Restaurierung nach Jena gebracht. Für unsere Besucher beginnt das Abenteuer Technik und Naturwissenschaft heute also schon vor dem Eintritt ins Museum. Ein Autokran bewegt scheinbar mühelos das zerlegte Teleskop aus der geöffneten Kuppel in den Hof. Dort wird es auf Paletten verstaut. Schulklassen beobachten das Geschehen auf den Stufen, einzelne Besucher halten das Geschehen auf Fotos fest. Wenn Sie einmal selbst durch ein Teleskop den Taghimmel beobachten wollen, können Sie das bei uns tun, auch wenn der Zeiss-Refraktor nicht im Museum. Unsere Sternwarte hat nämlich zwei Kuppeln. Die Ostkuppel der Sternwarte mit einem berühmten Spiegelfernrohr - Baujahr 1913 - in Jena frisch restauriert - ist täglich von 10.30 bis 11.30 geöffnet. Nur aus aktuellem Anlass sind die Beobachtungen bis 21. Mai 2010 unterbrochen. 

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Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist. Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!