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Am 30. März fand ein außergewöhnlicher Transport auf dem Museumsgelände statt:
Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Flugzeug aus der Luftfahrthalle im 1.Stock mit einem Kran ausgehoben und an seinem neuen Bestimmungsort, dem neu sanierten Sonderausstellungsraum im 1.Stock über dem ZNT, wieder eingebracht.
Bei dem Exponat handelte es ich um eine Do 27, die 1959 von den Dornier Werken in Deutschland gebaut wurde. Das Flugzeug wurde sowohl für militärische als auch für private Zwecke genutzt. So besaß zum Beispiel der berühmte Tierfilmer Dr. Bernhard Grzimek ein Exemplar, mit dem er nach Tansania aufbrach, um den Dokumentationsfilm "Serengeti darf nicht sterben" zu drehen.
Für den Transport mit dem Kran musste zunächst die Tragfläche des Flugzeuges abmontiert, abgehoben und transportiert werden. Dann erst konnte der Rumpf ausgehoben werden.
Am Zielort wurden die beiden Teile dann wieder zusammengesetzt. Die Do 27 wird nun bald als Blickfang in der Sonderausstellung mit dem Arbeitstitel  "Die Technik der 1950er Jahre" glänzen, die in wenigen Monaten stattfinden wird.
An dieser Stelle nochmals ein großes Danke an die Kollegen von der Flugwerft Schleißheim, die für den reibungslosen Ablauf der Aktion gesorgt haben! Autorin: Dr. Margherita Lasi

Autor/in

Margherita Kemper

Nach ihrem Volontariat am Deutschen Museum hat Margherita Kemper als Kuratorin den Bereich Life Sciences übernommen. Daher ist die promovierte Biologin auch für das DNA-Besucherlabor im Zentrum Neue Technologien verantwortlich. Dort können Besucher selbst an Laborgeräten unter Anleitung Analysen durchführen. (Ein heißer Tipp für alle, die meinen, sie würden im Deutschen Museum eh schon alles kennen!). Ansonsten ist der Blog für sie interessant, weil sie derzeit an verschiedenen Projekten wie der Erstellung von Sonder- oder Dauerausstellungen mitwirkt und es während deren Planungs- und Laufzeiten immer mal wieder Spannendes zu neuen Exponaten oder zu Mitmach-Aktionen zu berichten gibt.