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Leise rieselt der Schnee. Immer noch und immer wieder schlägt der Winter voll zu. Die Besucher kommen dick eingemummelt ins Museum und freuen sich, dass es drinnen gemütlich warm ist. Wer möchte da nicht ein bißchen an den himmlischen Reglern drehen und dafür sorgen, dass es auch draußen ein paar Grad wärmer wird? Probieren Sie es aus!

Was passiert wenn die Temperatur steigt?

Der Sensor in der Wetterstation des Museums nimmt die Änderung des elektrischen Widerstandes eines Platindrahtes mit der Temperatur als Maß. Dieser Platindraht passt sich mit seiner Temperatur immer der ihn umgebenden Luft an. Je kälter der Platindraht ist, desto besser leitet er den elektrischen Strom. Mit zunehmender Temperatur steigt also der elektrische Widerstand an. Die Veränderung des Widerstands gibt somit exakten Aufschluss über die Temperatur der Luft. Der im Sensor eingesetzte Platindraht wird als Pt 100 bezeichnet. Das Zeichen Pt steht im Periodensystem der Elemente für Platin. Der Wert 100 gibt an, dass der Draht bei 0 Grad Celsius einen Nennwiderstand von 100 Ohm besitzt. Das Gehäuse schützt den Platindraht vor direkter Beschädigung und vor den störenden Einflüssen wie Niederschlag und Sonnenstrahlung. Mehr Wetterspielereien gibt es auf unseren Wetterseiten. Um wieviel Grad würden Sie jetzt hochdrehen?

Autor/in

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Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist. Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!