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Es ist wieder soweit. Im Advent präsentieren Schauspielerinnen und Erzähler spannende Geschichten..... Mit diesen Worten werden schon seit 15 Jahren die Märchen im Museum angekündigt. Seit 1994 schreibt Gaby Rebling Geschichten über und zu den Ausstellungen und Exponaten im Deutschen Museum. Heute war ich bei einer Probe zu ihrer Geschichte "Mondhelden". Der Otto-Falckenberg-Schauspielschüler Tobias Schormann erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Mondlandung. Zwei Mondtauben waren nämlich mit dabei, als im Juli 1969 Apollo 11 auf dem Mond landete. Das wusste bisher niemand, denn sie sind für die Menschen unsichtbar. Mondtauben lieben den Mond über alles und heulen bei Vollmond die ganze Nacht durch. Doch erstmal mussten sie überhaupt jemanden finden, der genial genug ist, eine Rakete zu konstruieren, mit der Menschen auf dem Mond landen können. Die Mondtauben halten sich an den Raketenpionier Hermann Oberth. Die Geschichte führt uns in die Kindheit Hermann Oberths in Siebenbürgen und später auf den Mond. Dabei erfahren wir viele spannende Dinge über Mondtauben, Erfinder und das Universum. Ganz besonders schön ist es, das Museum als Theaterschauplatz zu erleben. Der Astronaut im Hintergrund wird dann fast lebendig und schließlich befinden wir uns bei den Mondhelden in der Raumfahrt mit vielen weit gereisten Exponaten.. wenn die alle sprechen und erzählen könnten... Außerdem kann man nach der Geschichte noch mehr über den Mond, die Mondlandung und die Planeten im Museum selbst erforschen. (Nur über die Mondtauben wird man nicht so viel finden...)
Also vormerken: alle Raumfahrt-Fans ab 4 Jahren können am 6., 13. und 20. Dezember ins Deutsche Museum kommen. Im Blog berichten wir weiter über die Märchen im Museum. Toi Toi Toi für die Premiere am Nikolaustag!

Autor/in

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Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist. Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!