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Wo früher die Eisenbahnen standen fahren jetzt Nanoroboter durch Blutbahnen. Technische Meisterwerke im Zentrum Neue Technologien sind nicht mehr dampflokgroß, sondern nanometerklein. In vieler Hinsicht hat das Museum mit der neuen Ausstellung auch neue Maßstäbe gesetzt. Treu geblieben sind wir unserer Devise, dass Besucher begreifen, experimentieren und selbst ausprobieren sollen und müssen, um Technik und Wissenschaft zu verstehen. Die berühmten Modelle und Demonstrationen gibt es also auch bei den Neuen Technologien - unter anderem das Modell eines Escherichia-coli-Bakteriums im Maßstab 1.1 Mio. Sie sind in den Werkstätten des Deutschen Museums entstanden. Wir werden sie im Blog genauer unter die Lupe nehmen, denn sie sind Unikate, Prototypen und ganz eigene Meisterwerke, die ein anschauliches Bild vom Nanokosmos vermitteln. Dazu müssen wir nachfragen, bei den Kuratoren des ZNT und in den Werkstätten. Die dürfen sich jetzt aber erstmal erholen. Die neuen Technologien haben wir heute übrigens erstmals für unsere Besucher geöffnet. Wir sind gespannt auf den Praxistest.

Autor/in

Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist.

Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!