Direkt zum Seiteninhalt springen

von

Rund 1800 Gäste hat das Kolleg Jahr für Jahr, die im Schnitt drei bis vier Tage lang bleiben. Und sie kommen von weit her. „Neulich hatten wir hier eine Gruppe aus Tennessee, auch aus Südkorea oder der Ukraine waren schon Gäste hier“, erzählt Christine Füssl-Gutmann, langjährige Leiterin des Kollegs. Zu den Stammgästen zählt die Universität Göteborg: Das dortige Institut für Didaktik der Naturwissenschaften bindet schon seit vielen Jahren das Deutsche Museum in die Ausbildung schwedischer Lehrkräfte ein. Bei ihrem jüngsten Besuch unter dem Motto „Technology for Teachers“ lernen sie unter anderem, wie man Schülern Nanowissenschaften anschaulich vermittelt. Aber auch junge Gäste kommen im Rahmen von sozialen Förderprojekten ins Kerschensteiner Kolleg. Oder Energie-Experten. Davon profitiert wiederum das Museum – deren Tagungsergebnisse fließen nämlich in die kommende Sonderausstellung „energie.wenden ein.“

Von Katja Kuhlmann
Am 24.11.2016 konnten wir in unserem Ehrensaal gleich zwei Geburtstage feiern! Das „Kerschensteiner Kolleg“ und die Museumszeitschrift „Kultur&Technik“ feierten ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Festakt und über 200 geladenen Gästen. „Kultur&Technik“ und Kerschensteiner Kolleg wurden im Jahr 1976 gegründet. Professor Günther Gottmann, damaliger stellvertretener Generaldirektor des Museums, wollte mit den beiden Projekten den Bildungsauftrag des Deutschen Museums verwirklichen und auf neuen Wegen Wissen vermitteln. Und heute können wir sagen: Beide Projekte haben eine 40-jährige Erfolgsgeschichte aufzuweisen.
Die Zeitschrift „Kultur&Technik“ wird seit vielen Jahren zusammen mit dem C.H.Beck Verlag herausgegeben. Seit der Gründung erscheint sie viermal jährlich: Von der Geschichte des Feuerzeugs über die Suche nach dem Cyberspace bis hin zur Welt der gefährlichen Düfte – jedes Thema wird intensiv beleuchtet und einfach erklärt. Dabei finden nicht nur allgemeine Natur- und Technikthemen einen Platz, sondern auch Insidergeschichten aus dem Deutschen Museum, wie die Entstehung der Dioramen in unseren Werkstätten – wie die jüngst erschienene Ausgabe zeigt.
Die im nächsten Jahr erscheinende 160. Ausgabe und über 18 000 Abonnenten bestätigen den Erfolg. Die derzeitige Redaktionsleiterin , Sabrina Landes, bloggt hier regelmäßig über die neusten Artikel und Entdeckungen des Magazins.
Übrigens: Jedes Mitglied des Deutschen Museums bekommt die „Kultur&Technik“ gratis zugeschickt!
Damit Fachleuten aus Lehre und Erziehung attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten geboten werden können, wurde das Kerschensteiner Kolleg gegründet.  Das Besondere daran: Die Inhalte der Fortbildungsveranstaltungen korrespondieren stets mit den Ausstellungen und Inhalten des Deutschen Museums. Rund 1800 Gäste hat das Kolleg Jahr für Jahr, die im Schnitt drei bis vier Tage lang bleiben. Und sie kommen von weit her. „Neulich hatten wir hier eine Gruppe aus Tennessee, auch aus Südkorea oder der Ukraine waren schon Gäste hier“, erzählt Christine Füssl-Gutmann, langjährige Leiterin des Kollegs. Zu den Stammgästen zählt die Universität Göteborg: Das dortige Institut für Didaktik der Naturwissenschaften bindet schon seit vielen Jahren das Deutsche Museum in die Ausbildung schwedischer Lehrkräfte ein. Bei ihrem jüngsten Besuch unter dem Motto „Technology for Teachers“ lernen sie unter anderem, wie man Schülern Nanowissenschaften anschaulich vermittelt. Aber auch junge Gäste kommen im Rahmen von sozialen Förderprojekten ins Kerschensteiner Kolleg. Oder Energie-Experten. Davon profitiert wiederum das Museum – deren Tagungsergebnisse fließen nämlich in die kommende Sonderausstellung „energie.wenden ein.“
Einblicke in 40 Jahre „Kerschensteiner Kolleg“ und „Kultur&Technik“

Weiterlesen:

  • Kultur und Technik
  • Kerschensteiner Kolleg
Katja Kuhlmann ist Praktikantin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Museums. Sie macht gerade ihren Bachelorabschluss in den Kulturwissenschaften, mit dem Nebenfach Bildungswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg.

Ihr Tipp für einen Besuch im Deutsche Museum:
Viel Zeit und am besten eine Jahreskarte :D
Aber Spaß beiseite, ich bin ein großer Fan der Altamira-Höhle!
Dort erkannt man wie sich seit Anbeginn der Menschheit kulturelles Leben und technische Erkenntnisse gegenseitig beeinflussen.

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.