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Von Frank Steinbeck
Am 8. September 2013, dem „Tag des offenen Denkmals“, fand auch dieses Jahr wieder ein großes Oldtimertreffen vor dem Verkehrszentrum statt. Veranstaltet wurde es in Zusammenarbeit mit KULTUR-MOBIL-MÜNCHEN, einer Initiative für Old- und Youngtimer. Neben rund 80 Automobilen verschiedenster Hersteller und Epochen kamen diesmal etwa 100 Zündapp-Motorräder. 
Bestaunen konnten die Besucher unter anderem eine Vielzahl englischer und deutscher Sportwagen aus den 1950er bis 1980er Jahren. Bei den Zündapp-Motorrädern kam der lokale Bezug zum Tragen, da die ursprünglich in Nürnberg ansässige Marke seit den 1950er Jahren bis zu ihrem Konkurs 1984 die Motorräder in München fertigte.
Das Oldtimertreffen zeigte erneut die gut funktionierende Arbeitsteilung zwischen dem Deutschen Museum und den Oldtimerclubs. Während das Verkehrszentrum aus konservatorischer Sicht bewusst darauf verzichtet, seine Kraftfahrzeuge zu fahren, ist es eine ungemeine Bereicherung, dass Privatbesitzer das leisten, was wir nicht können: das Wissen um die Bedienung, Pflege und das Fahren in der Praxis am Leben zu halten. Bei Veranstaltungen wie dem „Tag des offenen Denkmals“ ermöglichen die Clubs es zudem vielen Besuchern, wichtige kulturgeschichtliche Aspekte wie den Klang sowie den Geruch alter Autos und Motorräder heute noch zu erleben.
Oldimertreffen verpasst? Im Verkehrszentrum gibt es immer wieder Gelegenheit, fahrende Oldtimer zu erleben. Bei der Langen Nacht der Museen am 19. Oktober 2013 ist es wieder soweit, dann können Sie sogar selbst einsteigen in das "Rollende Museum" und sich in einem Oldtimer vom Verkehrszentrum zur Museumsinsel oder zurück chauffieren lassen. Mehr dazu auf der Webseite vom Verkehrszentrum
Frank Steinbeck ist wissenschaftlicher Volontär am Verkehrszentrum.

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.