Direkt zum Seiteninhalt springen

von

Von Christian Sicka Am Freitag den 9.11.2012 hat die „Asmus Bremer“ den zweiten Teil Ihrer Reise von ihrem Einsatzort, dem Olympiahafen Schilksee bei Kiel, zur Museumsinsel auf sich genommen. Per Tieflader ging es von der Flugwerft in Oberschleißheim bis vor den Haupteingang des Deutschen Museums, wo sie jetzt die Besucher empfängt. Die Asmus Bremer ist ein Seenotrettungsboot der DGzRS (Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger)
Technisch gesehen steht die 8,5m Klasse den großen Seenotrettungskreuzern nur wenig nach: Aufgrund der Seetüchtigkeit und ausgestattet mit einer komplette Navigations-/Kommunikationsanlage (UKW-Seefunk doppelt, Radar, Echolot etc.) sind die 8,5-Meter-Seenotrettungsboote wie die großen Seenotkreuzer auch für den Einsatz auf hoher See, fernab von der Küste geeignet.
Zwischen Ende 1987 und Anfang 2012 haben die Besatzungen mit der „Asmus Bremer“ 644 Menschen aus Seenot gerettet oder aus drohenden Gefahren befreit haben. Das Seenotrettungsboot hat in 25 Dienstjahren unter der Flagge mit dem roten Hansekreuz bei über 3900 Einsatz-, Kontroll- und Sicherungsfahrten rund 88.000 Seemeilen (etwa 163.000 km) zurückgelegt. Das entspricht mehr als vier Erdumrundungen.
Nach Fertigstellung des Freigeländes soll die „Asmus Bremer“ ihren endgültigen Liegeplatz neben dem Seenotrettungskreuzer „Theodor Heuss" bekommen und die beiden Schiffe sollen dann im Rahmen von Kinderprogrammen und Führungen auch von innen zu besichtigen sein. Christian Sicka ist Kurator für Schifffahrt, Maß und Gewicht, Zeitmessung, Atomphysik am Deutschen Museum

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.