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Im Oktober 2006 musste die Halle I des Verkehrszentrums ohne die prägnante Fassade aus dem Jahr 1908 eröffnet werden. Das historische Eingangsbauwerk hatte nicht mehr den statischen Anforderungen genügt und musste abgerissen werden. Die hohen Sanierungskosten für die Hallen machten es damals unmöglich, die Eingangshalle neu zu bauen.  Doch dann kam das Konjunkturpaket II der Bundsregierung. Die beiden Seitengebäude wurden nach den Bestandsplänen denkmalgerecht rekonstruiert, der halbrunde Eingangsbereich als moderne Interpretation der historischen Pläne realisiert. Der neue Anbau bietet nun auch Platz für den Museumsshop, einen Seminarraum, Büroräume, Werkstätten und Betriebsräume für die Mitarbeiter. Der Eingangsbereich der Ausstellung "Stadtverkehr" wurde ebenfalls umgestaltet: Ein großzügiges Podest führt in die Ausstellungskonzeption ein und ermöglicht den Blick über die ganze Halle. Hier befindet sich auch ein neuer Simulator der Berliner S-Bahn, der zur Fahrt entlang einer Panoramastrecke einlädt!

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Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist. Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!