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Viele Münchner haben es beim Vorbeifahren schon gesehen und wer die Museumsinsel über die Bosch- oder Zenneckbrücke betritt, dem fällt sofort auf: das Deutsche Museum ist mittlerweile fast komplett eingerüstet. Unter dem Titel Dach-Fenster-Fassadensanierung koordiniert die Bauabteilung des Museums ein großes Sanierungsprojekt. Dabei wird, in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz, die Sichtbetonfassade gereinigt und betonsaniert, die Kupferdeckung des Dachs größtenteils erneuert und auch neue Fenster werden eingebaut.  Auch wenn es von außen nach Baustelle aussieht, können Sie die meisten Ausstellungen des Deutschen Museums in Ruhe betrachten. Am besten Sie prüfen vor Ihrem Besuch auf der Geschlossen-Seite, welche Bereiche von den Sanierungsarbeiten betroffen und eventuell geschlossen sind.
Für die Sanierung ist es allerhöchste Zeit: das Museumsgebäude ist in die Jahre gekommen. Risse in den Wänden, rostige Fensterbretter und tropfende Regenrinnen fallen nur wenigen Besuchern auf. Augenfälliger sind natürlich Defizite in den Ausstellungen oder defekte Experimente. Wir arbeiten daran, dass das in Zukunft besser wird. Dank der Zukunftsinitiative wird das Deutsche Museum, über Dach, Fenster und Fassade hinaus, technisch wie inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht. P.S. Die Augsburger Allgemeine hat über die Baumaßnahmen berichtet - und dabei einige Besucher befragt, wie sie zu den Sanierungsarbeiten stehen: "Hier ist so viel ausgestellt, da ist es okay, wenn man das eine oder andere nicht sieht", sagt etwa eine Australierin." So hoffen wir, dass auch Sie dem Deutschen Museum gewogen bleiben. Besuchen Sie uns, auch unter Planen gibt es immer etwas Neues zu entdecken!

Autor/in

Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist.

Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!