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Ein Beitrag von Dr. Margherita Lasi Im UFO ist richtig was los: Schüler in weißen Laborkitteln sind am Werk und führen genetische Versuche durch. Seit einigen Monaten kann man im DNA-Besucherlabor wieder selbst Hand anlegen und verschiedene molekularbiologische Experimente machen. Die Gruppe möchte heute im Kurs „Wer war der Täter? Genetischer Fingerabdruck“ ein fiktives Verbrechen aufklären. Dazu werden verschiedene DNA-Proben untersucht. Es wird fleißig pipettiert, zentrifugiert, DNA in einem speziellen Gerät vermehrt und danach ein Gel gegossen, das mit den DNA-Proben beladen wird. Anschließend wird die DNA der Größe nach aufgetrennt und das Gel später mit einem speziellen Farbstoff noch gefärbt. So kann die DNA letztendlich sogar sichtbar gemacht werden und die Proben vom „Tatort“ werden  mit denen der „Verdächtigen“ verglichen.  Alle beugen sich neugierig über die Färbeschalen mit dem Gel und es entsteht fast ein kleiner Wettkampf: Wer hat das Ergebnis zuerst? Wer findet heraus, wer der Täter war? Am Ende haben es alle geschafft und sind stolz auf ihr Ergebnis. Unsere Besucher sind auch fasziniert von dem kleinen Experiment „Isolation eigener DNA“. Mit einer speziellen Chemikalie und Alkohol können die Kursteilnehmer die Erbsubstanz, die DNA, aus ihren eigenen Mundschleimhautzellen herauslösen und den „Lebensfaden“ mit nach Hause nehmen. Haben Sie Lust bekommen, selbst einmal aktiv zu werden? Dann kommen Sie doch samstags um 15:00 Uhr einfach mal vorbei und schnuppern Sie in unserem Einführungskurs „Isolation eigener DNA“ ein wenig Laborluft! Dr. Margherita Lasi ist Volontärin am Deutschen Museum und betreut das DNA-Besucherlabor.

Autor/in

Margherita Kemper

Nach ihrem Volontariat am Deutschen Museum hat Margherita Kemper als Kuratorin den Bereich Life Sciences übernommen. Daher ist die promovierte Biologin auch für das DNA-Besucherlabor im Zentrum Neue Technologien verantwortlich. Dort können Besucher selbst an Laborgeräten unter Anleitung Analysen durchführen. (Ein heißer Tipp für alle, die meinen, sie würden im Deutschen Museum eh schon alles kennen!). Ansonsten ist der Blog für sie interessant, weil sie derzeit an verschiedenen Projekten wie der Erstellung von Sonder- oder Dauerausstellungen mitwirkt und es während deren Planungs- und Laufzeiten immer mal wieder Spannendes zu neuen Exponaten oder zu Mitmach-Aktionen zu berichten gibt.