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Eine der beliebtesten Demonstrationen der Dauerausstellung Keramik ist nach langer Restaurierung wieder in Betrieb genommen worden: Seit heute produziert die Miniziegel-Modellanlage wieder echte gebrannte Miniaturziegel für unsere Besucher.
1980 nahm diese Anlage mit Eröffnung der damals neuen Ausstellung Kermaik ihren Betrieb auf. Nach 30 Jahren Rund-um-die-Uhr-Betrieb lief manches nicht mehr rund. Die Generalüberholung war fällig. Über 200 neue Motore und Sensoren wurden zusammen mit einer neuen Prozesssteuerung installiert.
Jetzt können die Besucher wieder live miterleben wie

  • der Tonkuchen mit Drahtschneidern in einzelne Ziegel zerlegt wird
  • ein Förderband sie auf Paletten aufstapelt und trocknet
  • ein Tunnelofen die Ziegel bei 800 Grad brennt.

Wir danken den Firmen Siemens und Keller, der deutschen Ziegelindustrie, dem Freudes-u. Förderkreis des Deutschen Museums für ihre großzügige Unterstützung.

Autor/in

Matthias Knopp

ist Leiter der Hauptabteilung Luft-, Raum-, Schifffahrt und Kurator für die Ausstellung Raumfahrt. Er hat die nachweislich erste E-Mail aus dem Deutschen Museum verschickt und 1995 das Museum mit einer eigenen Webseite ins Internet gebracht. Digitalisierung und Einsatz von Medien im Museum treiben den promovierten Physiker bis heute um. Sein Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Nachdem man sich bis ins 3.OG hochgearbeitet hat, einen Capuccino im Café neben den Ausstellungen Telekommunikation und Informatik bestellen und die Aussicht in die Alpen genießen.