Direkt zum Seiteninhalt springen

von

Die Tauchkugel von Piccard ist nach ein paar Wochen wieder an einem neuen Platz in der Abteilung Schifffahrt aufgetaucht. Wegen längerer Brandschutzsanierungsarbeiten musste sie von ihrem angestammten Ort im Bereich Tauchtechnik weichen und leistet jetzt dem riesigen Gezeitenrechner im Untergeschoss Gesellschaft. Die Tauchkugel ist ein Versuchsschmiedestück, ergänzt durch eine Nachbildung, der Firma Krupp von 1958/59. Die Kugel wurde entwickelt für das Tieftauchboot "Trieste". Mit diesem Tauchboot stellten am 23. Januar 1960 Jacques Piccard und Don Walsh einen bis heute gültigen Weltrekord auf: Sie erreichten den Grund des 10916 m tiefen Challenger-Tiefs im Marianengraben (West-Pazifik).

Autor/in

Matthias Knopp

ist Leiter der Hauptabteilung Luft-, Raum-, Schifffahrt und Kurator für die Ausstellung Raumfahrt. Er hat die nachweislich erste E-Mail aus dem Deutschen Museum verschickt und 1995 das Museum mit einer eigenen Webseite ins Internet gebracht. Digitalisierung und Einsatz von Medien im Museum treiben den promovierten Physiker bis heute um. Sein Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Nachdem man sich bis ins 3.OG hochgearbeitet hat, einen Capuccino im Café neben den Ausstellungen Telekommunikation und Informatik bestellen und die Aussicht in die Alpen genießen.