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von

Ulrike Stöffelmair
Ich habe vom 19.08.2013 bis zum 23.08.2013 ein Praktikum im ZNT und in der Physik Abteilung im Deutschen Museum gemacht. Dabei habe mich intensiv mit der Produktvitrine im hinteren Teil der Nano- u. Biotechnologie Ausstellung beschäftigt. In der Vitrine befinden sich viele Gegenstände in denen Nanopartikel bewusst verwendet wurden, um ihrer Funktionen zu verbessern.
Da ich von den vielen verschieden Produkten beeindruckt war, hab ich im Internet recherchiert, was es noch zu entdecken gibt. Dabei habe ich viele Produkte entdeckt, in denen Nanopartikel enthalten sind. Doch am meisten fasziniert mich, wie die Nanopartikel in der Medizin an Bedeutung gewinnen.

Wissenschaftlern an der Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) ist es gelungen magnetische Nanopartikel zu konstruieren, die Giftstoffe aus menschlichem Blut filtern können.
Die Nano-Magnete binden nach dem Schüssel-Schloss-Prinzip nur die Stoffe an sich, die sie auch herausfiltern sollen, also Giftstoffe und Krankheitserreger.  Dann werden sie von einem größeren Magneten angezogen und so aus dem Blut entfernt. Bei der „Blutwäsche“ mit Nano-Magneten konnten die Wissenschaftler keine negativen Auswirkungen auf das Blut feststellen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden der Blutreinigung werden Schadstoffe aller Größen erfasst und keine Stoffe herausfiltert, die der Körper noch braucht. Noch stehen die Nano-Magnete in der Entwicklungsphase und die „Testpersonen“ heißen Reagenzglas und Plastikschlauch. Jedoch könnten sie bald schon Menschen helfen wieder gesund zu werden. Quellen:http://www.ethz.ch/media/pressreleases/2010/detail?pr_id=995http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/154466/index.html

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.