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Am Ende der Welt: Dieser Trickfilm ist in einem der Workshops zum "Zukunftsprojekt Erde" entstanden. Jade Treffeisen berichtet über die aktuellen Programme für Kinder und Jugendliche im Deutschen Museum.
Von Jade Treffeisen Auch in diesem Jahr orientiert sich das Deutsche Museum mit seinen Programmen für Kinder und Jugendliche am nationalen Wissenschaftsjahr, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde: Zukunftsprojekt Erde. Ziel des Deutschen Museums ist es, dieses komplexe Thema im Verlauf dieses Jahres für Kinder und Jugendliche greifbar zu machen und ihr Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen zu wecken. Der Leitgedanke „Forschen, Berichten, Ausstellen“ gibt dabei eine klare Linie für die Programmarbeit mit Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr vor. Forschen: Die Kinder erhalten einen Einblick in aktuelle Forschung auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Dabei haben sie unter anderem die Möglichkeit, sich mit echten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen auszutauschen und mehr über deren Arbeit zu erfahren. Sie erkunden zudem die mit der Nachhaltigkeit verwandten Themen im Museum. Dazu gehören beispielsweise die Ausstellung Umwelt, die über Kläranlagen und Recycling informiert, die Agrartechnik oder auch die neue Sonderausstellung LandschafftRessourcen. In Experimenten mit den Ressourcen Wasser und Boden wenden die Kinder selbst naturwissenschaftliche Methoden an. Berichten: Ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Ideen setzten die Kinder und Jugendlichen selbst um. Sie dokumentieren ihre Arbeitsschritte schriftlich, verfassen in Schreibwerkstätten Texte zum Thema Nachhaltigkeit oder stellen Fragen an Forscherinnen und Forscher. In Trickfilmen und durch Fotoworkshops und -wettbewerbe wird ein kreativer Zugang zum Thema Nachhaltigkeit eröffnet. Ausstellen: Sämtliche Arbeiten münden im Sommer 2012 in einer Ausstellung mit dem Titel: Zukunftsprojekt Erde, die im Deutschen Museum und bei Mini-München zu sehen sein wird. Sie ist von den Kindern und Jugendlichen selbst erarbeitet. Gezeigt werden viele Fotos, Texte, selbstgebaute Bodenlackprofile, Trickfilme und vieles mehr!

Mitmachen!

Auch im weiteren Verlauf des Jahres bietet das Deutsche Museum Programme an.
  • Die nächstmöglichen Termine sind in den Osterferien: 2./3. April 2012 im Deutschen Museum und in den Pfingstferien: 30./ 31. Mai2012 im Verkehrszentrum.
  • Ein fortlaufendes Angebot ist der auch auf der Webseite ausgeschriebene Fotowettbewerb „Mach zweimal Klick- mit forschendem Blick!“,an dem Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren teilnehmen und ihre Fotos bis zum 23. Juni 2012 einsenden können. Thematisch in Mittelpunkt stehen dabei die Erde, sowie der Boden als oberste Schicht unserer Erde und das Wasser als Grundlage allen Lebens.
Mehr zum Zukunftsprojekt Erde
Jade Treffeisen arbeitet im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur seit September 2011 in der Bildungsabteilung des Deutschen Museums. Nach ihrem Abitur im vergangenen Jahr, wollte sie vor Beginn des Studium noch in einem anderen Bereich praktische Erfahrungen sammeln und kam so von ihrer Heimatstadt Freiburg nach München. Seither unterstützt sie tatkräftig bei sämtlichen Aktionen der Kinder- und Jugendprogramme und wird uns dann im Sommer zum Studium in Richtung Mannheim verlassen.

Autor/in

Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.