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Was ist darauf zu sehen? Wir erklären es Ihnen..
Wir bauen! Das Deutsche Museum wird in den nächsten Jahren komplett saniert und technisch wie inhaltlich auf den neusten Stand gebracht. Hier sehen Sie, wie die Spaltschieber der Sternwartenkuppel, die zur Restaurierung entnommen waren, wieder in die Sternwarte eingebaut werden.
Für das Verkehrszentrum zeigen wir eine retroperspektive Illustration der Fernfahrt von Bertha Benz im Jahr 1888 mit ihren Söhnen von Mannheim nach Pforzheim. Diese Reise war recht anstrengend, da Infrastrukturen für das Automobil noch komplett fehlten. So mussten die drei immer wieder Benzin beschaffen, das es damals nur in kleinen Mengen in Apotheken gab. Zu sehen ist diese Illustration, sowie der originale Benz-Motorwagen, in unserer Sonderausstellung Benz und Co.
Für die Flugwerft Schleißheim werfen wir einen Blick in die Alte Werfthalle, die 1918 erbaut wurde. Hier wurden früher Flugzeuge repariert und gewartet. Auf dem Bild ist unter anderem das Eigenbauflugzeug von Herbert Müller zu sehen, Müller DDMH 22 aus dem Jahr 1999 oder das Muskelkraftflugzeug, Rochelt Musculair 2 aus dem Jahr 1985. 
Für das Deutsche Museum Bonn zeigen wir das Heinzelmann-Radio von Max Grundig. Es kam 1946 als Bastel-Bausatz für einen Rundfunkempfänger auf den Markt. Beispielhaft steht es für die Improvisationskunst und den Unternehmergeist in der Nachkriegszeit. In der Ausstellung steht es in der Reihe Tradition-Vision, mit der das Deutsche Museum Bonn anwendungsbezogene Technologien, unter anderem das PAL-Farbfernsehen, präsentiert.

Autor/in

Annette Lein

leitet das digitale Redaktionsteam am Deutschen Museum. Alle Neuigkeiten tickern durch das Redaktionssystem auf ihren Bildschirm. Als Germanistin und Theaterwissenschaftlerin erzählt sie im Blog gerne von den Geschichten und Menschen, die das Deutsche Museum zu dem machen, was es ist.

Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: In der Ausstellung Meeresforschung die Tauchkugel Trieste ansehen und sich dabei vorstellen, wie sich Jaques Piccard in dieser dickwandigen Kugel gut 11 km zur tiefsten Stelle des Ozeans hat herabsinken lassen. Der Schweizer Forscher hat dabei einen Plattfisch entdeckte - ja, es gibt Leben in der Tiefsee!