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Oskar Sala (1910 - 2002), Meister des Trautoniums, war Musiker, Komponist und Naturwissenschaftler. Er hat Klangkulissen für mehrere hundert Filme entwickelt - sein bekanntestes Werk sind die furchterregenden Vogeschreie in Alfred Hitchcock Thriller "Die Vögel" - geschaffen auf dem Mixturtrautonium. Am 18. Juli wäre Oskar Sala 100 Jahre alt geworden. Das Deutsche Museum, im Besitz seines gesamten Nachlasses, feiert den Geburtstag mit Performances von Ammer & Console, Peter Pichler und Katja Huber, mit Führungen durch den Nachlass und der Präsentation des Trautoniums, mit Kino und einem internationalen Symposium. Das Themenwochenende vom 16. bis 19. Juli 2010 gibt Einblick in Oskar Salas Werk und Wirken. Es ist faszinierend, welche wissenschaftlichen und künstlerischen Projekte sich aus Salas Nachlass speisen, 77 Regalmetern an Unterlagen, Fotografien und Tonbändern sowie die fast vollständige Ausstattung seines Berliner Studios im Archiv und Instrumente in der Ausstellung Musikinstrumente. So haben sich beispielsweise Ammer&Console mit den circa 1900 Tonbändern aus dem Nachlass Salas beschäftigt und daraus ein Theaterspektakel geschaffen, auf das ich besonders gespannt bin. Die Uraufführung findet heute um 21 Uhr statt - nochmal aufgeführt wird es am Sonntag, 18. Juli um 21 Uhr im Deutschen Museum. Quelle des Filmbeitrags: Bayerischer Rundfunk. Capriccio, Juni 2010 Oskar Sala kann auch so klingen:
Ist das jetzt schon Techno? Ein Auszug aus Oskar Salas Sound zum Kurz-Dokumentarfilm "Angst 61" von Christian Hallig aus dem Jahr 1960/61.
Sala hat mit seiner Musik auch Gruppen wie Kraftwerk und die Einstürzenden Neubauten inspiriert.  Mehr zu Oskar Sala gibt es auf der Seite Oskar-Fonds am Deutschen Museum, z.B.
  • Klänge: Reinhören in die Tonbänder
  • Sicherung der Tonbänder: Wie bleiben Klänge erhalten?

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Gastblogger

Immer wieder schreiben Gäste im Blog - Informationen zu diesen Autorinnen und Autoren finden sich im jeweiligen Beitrag. Als Gastblogger schrieben in letzter Zeit: <link 12873 - internal-link-new-window "Opens internal link in new window">Jutta Schlögl</link> war als Physik-Ingenieurin im Bereich Technische Entwicklung tätig und ist seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Museums. Sie leitet das Projekt Experimentier-Werkstatt.Dorothea Föcking ist Hamburger Abiturientin und macht ein zweimonatiges Praktikum im Vorbereitungsteam der Sonderausstellung "Anthropozän". Ihr Tipp für einen Besuch im Deutschen Museum: Bei einem Museumsbesuch sollte man unbedingt Halt in der <link 81 - more>Pharmazie-Ausstellung</link> machen, um in das Innere der riesigen, gemütlichen Zellnachbildung zu schauen.